Der Jahreskreis:
acht Feste
durchs Jahr
Der Jahreskreis folgt dem Wandel des Lichts und der Jahreszeiten. Vier Feste markieren die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen, vier weitere liegen dazwischen. Gemeinsam führen sie durch acht Abschnitte des Jahres: vom ersten Aufbruch über Wachstum und Ernte bis zum Rückzug im Winter.
Jedes Fest gibt uns einen Anlass, innezuhalten. Was verändert sich gerade in der Natur? Was davon finde ich in meinem eigenen Leben wieder? Und was braucht jetzt meine Aufmerksamkeit?
Über das Jahreskreisrad und die Festkarten findest du die einzelnen Feste, ihre Termine und ihre Bedeutung. Zu jedem der acht Feste findest du eine eigene Seite.
Der Übergang ins dunkle Halbjahr. Abschied, Erinnerung und der Blick auf das, was bleibt.
Mehr über SamhainDie längste Nacht des Jahres. Danach kehrt das Licht langsam zurück, und bald beginnen die Rauhnächte.
Mehr über JulDas Lichtfest mitten im Winter. Die Tage werden spürbar länger, und unter der Erde regt sich das erste Leben.
Mehr über ImbolcTag und Nacht sind gleich lang. Der Frühling beginnt und mit ihm der Schwung für Neues.
Mehr über OstaraDas Fest der Lebenskraft. Es liegt Samhain genau gegenüber und eröffnet die helle Hälfte des Jahres.
Mehr über BeltaneDer längste Tag des Jahres. Das Licht steht auf seinem Höhepunkt.
Mehr über LithaDas erste Erntefest. Zeit, auf das zu schauen, was gewachsen ist.
Mehr über LughnasadhTag und Nacht sind wieder gleich lang. Das zweite Erntefest und der Beginn des Herbstes.
Mehr über MabonDie acht Feste
Samhain
31. Oktober 2026
Nach dem Sonnenstand am 7. November, 10:52 Uhr
Der Übergang ins dunkle Halbjahr. Abschied, Erinnerung und der Blick auf das, was bleibt.
Mehr über SamhainJul
Wintersonnwende
21. Dezember 2026, 21:50 Uhr
Die längste Nacht des Jahres. Danach kehrt das Licht langsam zurück, und bald beginnen die Rauhnächte.
Mehr über JulImbolc
1. Februar 2027
Nach dem Sonnenstand am 4. Februar, 02:46 Uhr
Das Lichtfest mitten im Winter. Die Tage werden spürbar länger, und unter der Erde regt sich das erste Leben.
Mehr über ImbolcOstara
Frühlings-Tagundnachtgleiche
20. März 2027, 21:25 Uhr
Tag und Nacht sind gleich lang. Der Frühling beginnt und mit ihm der Schwung für Neues.
Mehr über OstaraBeltane
1. Mai 2027
Nach dem Sonnenstand am 5. Mai, 19:25 Uhr
Das Fest der Lebenskraft. Es liegt Samhain genau gegenüber und eröffnet die helle Hälfte des Jahres.
Mehr über BeltaneLitha
Sommersonnenwende
21. Juni 2027, 16:11 Uhr
Der längste Tag des Jahres. Das Licht steht auf seinem Höhepunkt.
Mehr über LithaLughnasadh
1. August 2027
Nach dem Sonnenstand am 7. August, 19:27 Uhr
Das erste Erntefest. Zeit, auf das zu schauen, was gewachsen ist.
Mehr über LughnasadhMabon
Herbst-Tagundnachtgleiche
23. September 2027, 08:02 Uhr
Tag und Nacht sind wieder gleich lang. Das zweite Erntefest und der Beginn des Herbstes.
Mehr über MabonAlle Uhrzeiten in deutscher Zeit, also MEZ im Winter und MESZ im Sommer.
Sonnenfeste und Zwischenfeste
Jul, Ostara, Litha und Mabon markieren die vier astronomischen Wendepunkte des Jahres: die beiden Sonnenwenden und die beiden Tagundnachtgleichen. Ihre genauen Zeitpunkte ergeben sich aus dem Lauf der Erde um die Sonne. Deshalb können Datum und Uhrzeit von Jahr zu Jahr etwas variieren.
Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain liegen zwischen diesen Wendepunkten. Meist werden sie an ihren traditionellen Kalenderterminen gefeiert. Manche richten sich stattdessen nach der Mitte zwischen den Sonnenfesten, bestimmt über den Sonnenstand: bei 15 Grad Wassermann, Stier, Löwe oder Skorpion.
Der Jahreskreis mit seinen acht Festen erhielt seine heutige Form im 20. Jahrhundert. Er verbindet ältere Festtraditionen mit den Wendepunkten des Sonnenjahres. Wie Menschen diese Feste heute gestalten, ist vielfältig – und lässt Raum für einen eigenen Zugang.
Wie ich mit dem Jahreskreis lebe
Seit einigen Jahren begleiten mich die Jahreskreisfeste durch mein Leben. Je mehr ich über ihre Bedeutung erfahren habe, desto mehr wurden sie zu meinem Alltag. In ihnen finde ich vieles wieder, was mich selbst bewegt: neu anzufangen, etwas wachsen zu lassen, Abschied zu nehmen und wieder zur Ruhe zu kommen.
Dafür braucht es oft nur einen kleinen Moment. Kurz innehalten, wahrnehmen, was sich draußen verändert, und nachspüren, wo ich selbst gerade stehe. Manchmal ist da Dankbarkeit für das, was gewachsen ist. Manchmal wird mir bewusst, dass ich an etwas festhalte, dessen Zeit eigentlich vorbei ist.
Die Feste geben meinem Jahr einen Rhythmus und einen Anlass, mir diese Fragen immer wieder zu stellen. Die Natur erinnert mich dabei daran, dass Wachstum Zeit braucht und Rückzug ebenso zum Leben gehört wie Aufbruch.
So ist der Jahreskreis für mich zu einer Verbindung geworden: zwischen dem Wandel der Jahreszeiten und dem, was sich in meinem eigenen Leben verändert.
„Wachstum braucht Zeit, und Rückzug gehört ebenso zum Leben wie Aufbruch.“
Deinen eigenen Rhythmus entdecken
Vielleicht spricht dich zunächst ein einzelnes Fest an. Du kannst mit einem kleinen Ritual beginnen, eine Karte ziehen oder dir Zeit für eine Frage nehmen. Mit der Zeit wirst du merken, welche Feste dir etwas bedeuten und wie du sie in dein Leben einbeziehen möchtest.
Im Mondkalender findest du die Neu- und Vollmonde des Jahres. Unter Rauhnächte und Rituale teile ich weitere Anregungen zum Innehalten und Reflektieren.
Wenn du deine persönlichen Themen vertiefen möchtest, findest du bei meinen Readings die Verbindung von Astrologie und Human Design – bezogen auf deinen Geburtsmoment und die Fragen, die dich gerade bewegen.