Abendritual:
Der Tag darf gehen
Fünf Minuten, eine Kerze und zwei Fragen.
Am Abend tragen wir oft noch alles mit uns herum. Die Mail, die nicht beantwortet ist. Den Satz der Kollegin, der hängen geblieben ist.
Mit diesem kleinen Ritual schließt du den Tag bewusst ab.
- Dauer
- etwa fünf Minuten
- Du brauchst
- eine Kerze, wenn du magst
- Wann
- wenn der Tag vorbei ist, gern vor dem Schlafengehen
Schritt für Schritt
- Zünde die Kerze an.Setz dich hin. Wenn du keine Kerze hast, mach eine kleine Lampe an und lösch das große Licht.
- Atme.Leg eine Hand auf deinen Bauch und atme ein paar Mal ruhig ein und aus.
- Frag dich: Was möchte ich von heute behalten?Ein Moment, ein Satz, ein Gefühl.
- Frag dich: Und was darf hierbleiben?Du musst nichts aufschreiben. Wenn du magst, sprich es leise aus.
- Puste die Kerze aus.Für heute muss nichts mehr geklärt werden.
Das Ritual geht auch im Bett, kurz vor dem Einschlafen. Statt die Kerze auszupusten, machst du das Licht aus.
Warum ein bewusster Abschluss
Manchmal ist der Arbeitstag längst vorbei, und im Kopf geht er trotzdem weiter. Mit der Kerze gibst du deinem Rückblick einen Anfang und ein Ende.
Beim Anzünden nimmst du dir Zeit für das, was heute war. Beim Auspusten beendest du diesen Rückblick. Offene Fragen dürfen bis morgen warten. Auch wenn später noch Gedanken auftauchen, musst du ihnen heute nicht weiter nachgehen.
Für deinen Human-Design-Typ
Tippe auf die Figur mit deinem Typ. Hanna, Jonas, Mira, Paul und Greta sind erfundene Figuren. Deinen Typ findest du mit dem kostenfreien Chart-Rechner.
Generator
Schau zurück auf deine Zusagen von heute. Welche hat sich stimmig angefühlt? Und bei welcher hast du dich übergangen?
Hast du eine emotionale Autorität, gib dir mit der Antwort Zeit. Manches zeigt sich erst nach einer Nacht.
Manifestierender Generator
Schau, was du heute alles angefangen hast. Was hat dich wirklich gezogen? Was darf einfach liegen bleiben?
Nicht alles, was du anfängst, muss zu Ende gebracht werden. Manches war nur ein Weg zum Nächsten.
Projektor
Probier aus, ob du im Liegen leichter zur Ruhe kommst. Vielleicht tut dir dieser Moment schon gut, bevor du ganz erschöpft bist.
Und frag dich: Wo wurde ich heute gesehen? Wo habe ich mich angestrengt, um gesehen zu werden?
Manifestor
Gönn dir am Abend ein paar Minuten allein, um runterzukommen. Sag den Menschen zu Hause, dass du sie brauchst.
Frag dich: Wo habe ich heute einfach gehandelt? Und wo hätte ein kurzes Bescheidsagen den Weg leichter gemacht?
Reflektor
Frag dich, wie es dir heute an deinen Orten und mit deinen Menschen ging. Deine Umgebung wirkt bei dir besonders stark.
Für größere Fragen: Nimm sie einen Mondzyklus lang mit in dein Abendritual. Schau, was nach etwa 28 Tagen noch da ist.
Das emotionale Zentrum ist bei vielen Menschen offen, bei jedem Typ. Dann nimm diese Frage mit: Was hat mich heute selbst berührt? Und wie hat die Stimmung um mich herum mein Erleben beeinflusst?
Dein Abend im Mondrhythmus
Am Abend vor dem Vollmond kannst du die zweite Frage etwas größer stellen: Was darf ganz hierbleiben, auch über diesen Tag hinaus?
Am Neumond wird aus der ersten Frage ein Anfang: Was möchte ich in den nächsten Wochen wachsen lassen? Dafür gibt es das Neumond-Ritual.
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Für heute
ist es gut.